Nachhaltigkeit bei Onguma

Oshivelo Farming

Durch die Weitsicht und Weisheit des Gründers und Vorsitzenden der Onguma-Gruppe wurden strategische Pläne entwickelt, um die langfristige Nachhaltigkeit des Onguma-Naturreservats zu sichern. Unter vielen Aspekten erkannte er zutreffend, dass die größte Bedrohung für eine praktische Nachhaltigkeit hungrige Menschen sein würden.

Onguma sollte der lokalen Gemeinschaft die Möglichkeit bieten, ein sinnvolles und produktives Leben zu führen, indem die Bewohner der Region wirtschaftlich von den Aktivitäten des Onguma-Reservats profitieren können. Dadurch wird verhindert, dass sie gezwungen sind, den Lebensraum zu zerstören, um ihren Lebensunterhalt zu sichern.“

„Das Hauptziel ist es, Arbeitsplätze und Einkommen zu schaffen – nicht, als wohltätige Einrichtung zu agieren.“

Eines unserer wichtigsten Ziele war es, in großem Umfang Arbeitsplätze für die lokale Gemeinschaft von Oshivelo zu schaffen. Zu diesem Zweck gründeten die lokalen Berufsfarmers Jan und Lizette Cronje in Zusammenarbeit mit dem Onguma Naturreservat im August 2012 das Nachhaltigkeitsprojekt Oshivelo Farming.

Oshivelo Farming ist eine 500 Hektar große Gemüsefarm an den Grenzen des Etosha-Nationalparks, der Ortschaft Oshivelo und des Onguma-Reservats. Derzeit werden 94 Hektar bewässert, und Oshivelo Farming beabsichtigt, in absehbarer Zukunft weitere 150 Hektar zu erschließen. Das Wasser stammt aus ergiebigen Bohrlöchern auf dem Grundstück.

Ausgehend von nichts als überwuchertem Busch entwickelten Jan und Lizette die Farm so weit, dass sie heute zu den fünf größten Gemüseproduzenten Namibias gehört.

Oshivelo Farming produziert ganzjährig Karotten sowie Rote Bete, Zwiebeln, Tomaten, Paprika, Kohl, Mais, Butternut-Kürbis, Brokkoli und auch Papayas. Derzeit werden monatlich rund 400 Tonnen Gemüse auf dem namibischen Markt verkauft. Zu den Kunden zählen große Supermarktketten wie Woolworths, Spar, Checkers und Food Lovers Market ebenso wie Kleinhändler über einen Verkaufsstand in Oshivelo.

Oshivelo Farming beschäftigt derzeit 180 Einheimische dauerhaft, von denen 80 % Frauen sind. Bis zu 100 weitere Personen werden saisonal angestellt. Alle diese Menschen waren zuvor arbeitslos und versuchten, in Oshivelo ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Zusätzlich zur Schaffung nachhaltiger Arbeitsplätze subventioniert Oshivelo Farming regelmäßig Gemüse dort, wo Bedarf besteht. Unterstützung erhielt auch die örtliche Schule – unter anderem durch die Errichtung eines Zaunes sowie die Bereitstellung von Tischen und Stühlen für die Schüler. Außerdem wurde die lokale Gemeinschaft beim Bau eines Fußballfeldes unterstützt.

Das Ziel von Jan und Lizette ist es, die Gemeinschaft von Oshivelo und den umliegenden Bezirk wirkungsvoll zu unterstützen und zu fördern. Ihre Leidenschaft und ihr Engagement für die Gemeinde sind in jedem Aspekt des Oshivelo-Townships, ihres Unternehmens und ihres Privatlebens deutlich sichtbar. Man findet nur schwer zwei bescheidenere Menschen, die so großen Stolz auf ihr Land, ihre Mitarbeiter, die Farm und die Qualität ihrer Produkte legen. Sie haben einen tiefen Glauben an die Zukunft und an den Geist der Zusammenarbeit, um diese Welt in einem besseren Zustand zu hinterlassen, als sie sie vorgefunden haben.

Onguma ist sehr stolz darauf, Teil dieser Initiative zu sein. Wir sind überzeugt, dass Onguma gemeinsam mit Oshivelo Farming positiv zum Leben der Oshivelo-Gemeinschaft beiträgt – sowohl der jungen als auch der älteren Generation.

Um mehr über Jan und Lizette zu erfahren, besuchen Sie Oshivelo Farming und erleben Sie die Leidenschaft und den Stolz, die sie in nur sechs Jahren – getragen von kluger harter Arbeit und langen Arbeitsstunden – von nichts zu dem gemacht haben, was Oshivelo Farming heute ist.